Radeln nach Zahlen im Ruppiner Seenland

Knotenpunkte weisen den Weg

Sie sind mit dem Rad im Ruppiner Seenland unterwegs? Dann radeln Sie nach Zahlen! Denn mit der Knotenpunktwegweisung können Sie sich spielend leicht Ihre Lieblingsrouten zusammenstellen. In diesem Knotenpunktsystem wurden alle Radwege – überregionale und regionale, aber auch lokale und straßenbegleitende Radwege – gebündelt, mit Knotenpunkten versehen und vernetzt. Kombinieren Sie die Punkte je nach Lust und Laune, Zeit und Tempo.

Und so funktioniert es: An jeder Kreuzung von mindestens zwei Radrouten finden Sie gut sichtbar auf der Spitze des Wegweisers ein rotes Schild mit einer weißen Zahl drauf – dem Knotenpunkt. Die Richtungsschilder des Wegweisers zeigen Ihnen die Nummern für die nächsten Knotenpunkte an. Eine Karte am oder neben dem Knotenpunktwegweiser gibt Ihnen außerdem einen überblick über die benachbarten Knotenpunkte und die verbindenden Radrouten.

Vorab können Sie Ihre Touren nach Knotenpunkten bereits planen, wenn Sie sich im Internet die Seite www.ruppiner-reiseland.de/natur-aktiv/radfahren.html anschauen oder die Karten downloaden.

Hier drei Tipps für schöne Rundtouren im Ruppiner Seenland mit viel Natur, Kultur und Geschichte.

Mit Fontane um den Ruppiner See

Start/Ziel: Tourismus-Service BürgerBahnhof in Neuruppin (Bahnanreise RE 6, Bahnhof Rheinsberger Tor)
Länge: 31 km
Knotenpunkte: 1 6 4 25 3 2 1

Sie radeln rund um den längsten See Brandenburgs, den 14 Kilometer langen Ruppiner See, und damit entlang idyllischer Landschaften und historischer Quellen aus Fontanes Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Achtung: Vergessen Sie im Sommer Ihre Badesachen nicht!

Sehenswertes entlang der Strecke

Neuruppin: Fontanedenkmal, Pfarrkirche Neuruppin; Buskow: Feldsteinkirche; Wustrau: Brandenburg-Preußen Museum, einstiges Schloss des Husarengenerals Zieten (heute Tagungsstätte der Deutschen Richterakademie); Altfriesack: altes Fischerdorf mit Schleuse, Hubbrücke; Karwe: Fontane berichtet von der Seeschlacht anno 1785 aus Zeitvertreib zwischen den befreundeten Söhnen des alten Knesebeck auf Karwe und des alten Zieten auf Wustrau, die der junge Knesebeck mit einer List für sich entscheidet; Gnewikow: einstiger Gutshof, heute Jugenddorf mit schöner Badestelle; Wuthenow: Fontanes Roman „Schach von Wuthenow“ spielt hier, dessen Schloss allerdings hat er erfunden, von Schinkel entworfene Dorfkirche mit der ältesten Stadtansicht Neuruppins von 1694; Alt Ruppin: Backsteinkirche St. Nikolai

Herrschaftszeiten

Start/Ziel: Bahnhof Löwenberg (Bahnanreise RE5, RB 12, RB 54)
Länge: 37 km
Knotenpunkte: 9 8 13 14 15 42 43c 12 11 87 1 10 9

Diese Tour führt vorbei an alten Schlössern und Herrensitzen, die Theodor Fontane in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ facettenreich beschrieben hat. Entdecken Sie den Glanz vergangener Zeiten und die weite, ruhige Landschaft des Löwenberger Landes. Von Löwenberg gelangen Sie über Hoppenrade nach Meseberg zum Gästehaus der Bundesregierung. Weiter geht es nach Bergsdorf zum Kurt- Mühlenhaupt-Museum, vorbei an Buberow, Gutengermendorf und Häsen. Die letzte Etappe führt Sie dann über Liebenberg zurück nach Löwenberg.

Sehenswertes entlang der Strecke

Löwenberg: Schloss Löwenberg (heute Kita „Rosenschloss“); Hoppenrade: Schloss Hoppenrade (Privatbesitz), eines der bedeutendsten Landschlösser der Mark Brandenburg und Park; Großmutz: Schinkel-Kirche; Meseberg: Schloss Meseberg (Gästehaus der Bundesregierung); Buberow: historischer Dorfkern, mittelalterliche Kirche, Gutshaus (Seminarhaus); Häsen: Gut mit Park, Kornspeicher; Bergsdorf: Museum Kurt Mühlenhaupt (Maler, Bildhauer, Schriftsteller, geb. 1921, gest. 2006 in Bergsdorf); Liebenberg: Schloss und Gut Liebenberg (Museum, Restaurants, Feldsteinkirche, Libertaskapelle, Schlosshotel, Gutshof, Lenné-Park)

Industrie- und DDR-Geschichte erleben

Start/Ziel: Bahnhof Hennigsdorf (S-Bahn S 25, RE 6, RB 20)
Länge: 37 km
Knotenpunkte: 10 96 99 26 27 10 11 16 15 12

Sie starten in Hennigsdorf, radeln nach Velten zum Ofen- und Keramikmuseum und Hedwig Bollhagen Museum und dann über Leegebruch und Bärenklau nach Marwitz zu den Werkstätten der berühmten Keramikerin Hedwig Bollhagen (1907–2001 in Marwitz). Weiter geht es wieder über Hennigsdorf nach Nieder Neuendorf zur einstigen Grenze, dem „Eisernen Vorhang“ zum Westteil der Stadt Berlin. Am Knotenpunkt 16 erleben Sie in der Ausstellung im ehemaligen Grenzturm Nieder Neuendorf DDR-Geschichte, bevor Sie wieder nach Hennigsdorf zurückfahren.

Sehenswertes entlang der Strecke

Velten: Ofen- und Keramikmuseum, Hedwig Bollhagen Museum; Marwitz: Hedwig-Bollhagen- Werkstätten; Nieder Neuendorf: Grenzturm

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