Naturlandschaften

Ab in den Wald und in die Heide!

Erleben Sie zu Fuß oder mit dem Rad die Vielfalt der Natur. Lauschen Sie der Stille, entdecken Sie Tiere und Pflanzen am Wegesrand oder lassen Sie sich von Kunstwerken inspirieren. Schöpfen Sie Kraft aus der Natur, lernen Sie, die Kreisläufe besser zu verstehen und erholen Sie sich gut.

Weitere Infos unter: www.natur-brandenburg.de

Im Buchenwald Grumsin

Naturpark Uckermärkische Seen

Ranger-ErlebnisTour: mit Maultieren durch die blühende Heide

Größe: 897 km²
Besondere Tiere: Fischadler, Seeadler, Weißstorch, Bachneunauge, Europäische Sumpfschildkröte
Besondere Pflanzen: der fleischfressende Sonnentau, Orchideenarten wie das Gelbe Knabenkraut
Lebensräume: Moore, Feuchtwiesen, Heide, Seen, Fließe, Bäche, Buchen- und Mischwälder

Machen Sie mit uns eine Heidetour. Vom Parkplatz an der ehemaligen Schule Lychen geht es per Maultier-Kutsche durch den Zauber eines erwachenden Sommertages. Die erlebnisreiche Entdeckerfahrt führt uns durch den Stadtwald von Lychen und vorbei am Stübnitzsee ins Naturschutzgebiet „Kleine Schorfheide“.

Bestaunen Sie hier mit uns die Heideblüte und erleben Sie die Landschaftspflege mit Schafen und Ziegen. Weiter geht die geruhsame Fahrt vorbei am Sählbrandmoor, wo der Biber sehr aktiv ist. Seine imposanten Bauwerke sind hier zu entdecken. Abschließend bringen uns die Maultiere wieder zurück nach Lychen. Während der Tour können Sie sich in der Ziegenkäserei Capriolenhof mit einem Bio-Imbiss stärken.

Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

Zauber im Buchenwald Grumsin

Größe: 1.300 km²
Besondere Tiere: Fisch-, Schrei- und Seeadler, Moorfrosch, Rotbauchunke, Europäische Sumpfschildkröte
Besondere Pflanzen: Wiesen-Küchenschelle, Kreuz-Enzian, Echtes Federgras, Sumpf-Glanzkraut
Lebensräume: Moore, Seen, kleine Feldsölle, Wälder, Buchenwald Grumsin

Die über 180 alten Buchen im Auf und Ab der Endmoränenlandschaft, eingesenkte Waldseen und der Natur freier Lauf ohne menschliches Dazutun machen den besonderen Zauber des Buchenwalds Grumsin aus, der seit 2011 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Vier Rundwanderwege von 7 bis 20 Kilometer, die mit farbigen Buchenblättern gekennzeichnet sind, laden ein zu Wanderungen in die stille Natur. Los geht's z.B. am Infopunkt in Altkünkendorf. Hier stimmt eine Ausstellung ein auf die biologische Vielfalt im Buchenwald Grumsin, einem alten Waldstandort. Seit 1983 wird er nicht mehr bewirtschaftet und entwickelt sich zum Urwald. Hier stehen imposante Buchen, die rund 180 Jahre alt sind und noch älter werden dürfen, denn sie werden nicht mehr gefällt. Früher wurde das Vieh zur Nahrungssuche in die Wälder getrieben, um Früchte wie Bucheckern und Triebe zu fressen. So hatten junge Buchen damals keine Chance, sich zu entwickeln. Das ist nun anders. Auch das Totholz bleibt jetzt liegen und bietet Pflanzen und Tieren wie dem Eremit, einem Käfer, Lebensraum. Wo sich der Wald lichtet, tun sich geheimnisvoll der Schwarze See und andere Waldseen auf.

Nationalpark Unteres Odertal

© Foto: Alfred Folkers/Taiji

Der Nationalpark Unteres Odertal ist der einzige Auen- Nationalpark Deutschlands. Hier kann sich die Oder in der Aue frei entfalten und große Polder regelmäßig überfluten. Wildgänse und Kraniche rasten und Singschwäne überwintern hier. Während der traditionellen Kranichwoche (27. Sept. bis 6. Okt. 2019) und der Singschwantage im Februar lassen sich die Vögel in Begleitung von Rangern besonders gut beobachten. In diesem Jahr präsentiert der Nationalpark Unteres Odertal weitere Angebote, um diese einzigartige Landschaft kennenzulernen und sich zu erholen.

Achtsamkeits-Meditation und Taiji entlang des Auenpfades …

… entspannen den Körper und öffnen das Herz. Die Füße im Gras, über uns der weite Himmel, verstummt der Lärm in unseren Köpfen und wir lauschen nach innen. Die Kombination ausgewählter Taiji-übungen, Meditation im Sitzen und meditativen Gehen in Gesellschaft von Naturelementen, Pflanzen und Tieren macht unsere Sinne wach und lebendig. Abgerundet wird das Seminar von einem Picknick mit regionalen Köstlichkeiten.
8. Juni und 26. Okt.: Taiji im Fluss der Jahreszeiten
Treff: 10.30 Uhr, 16303 Criewen, Nationalparkhaus
Dauer/Kosten: ca. 4 Std., 39 Euro inkl. Picknick ohne Getränke

19. bis 21. Sept.: Die Goldene Schnecke – ein Taiji-Seminar

Achtsamkeits-Meditationen in der Flussaue an Land und auf dem Wasser im Kanu Treff: Pension & Gaststätte „Dorothenhof“ Mescherin
Dauer und Kosten: Anreise am Donnerstag bis 18 Uhr, Ende am Samstag nach dem Mittagessen, 120 Euro Seminar, ab 90 Euro Unterkunft mit Frühstück für beide Tage
Anmeldungen: Isolde Schwarz, Tel. (030) 614 60 90, goldenlotus[at]posteo.de

21. Juli: Heilkräuterwanderung

Tagestour durch das Naturschutzgebiet „Galower Berge“ mit vielen Infos zu den Heilpflanzen und Picknick (bitte mitbringen) mit Ausblick auf das Odertal.
Treff: 10 Uhr, 16278 Stützkow, Parkplatz am Richterberg
Dauer und Kosten: ca. 6 Stunden, 39 Euro
Anmeldung: Marina Delzer, Tel. (03 33 38) 854 11, www.gruen-und-wild.de

Naturpark Barnim

In einem feuchten Grunde – das Briesetal

© Foto: Sebastian Heise/Briesetal

Größe: 750 km²
Besondere Tiere: Biber, Fischotter, Eisvogel, Rotbauchunke, 15 Fledermausarten, Bachneunauge, Ziegenmelker
Besondere Pflanzen: Breitblättriges Wollgras, Großer Klappertopf, Trollblume
Lebensräume: Moore, Feuchtwiesen, Heide, Seen, Fließe, Bäche, Buchen- und Mischwälder

Das Briesetal ist das „westliche Tor“ in den Naturpark Barnim und ein beliebtes Ausflugsziel. Seine Oberflächengestalt erhielt das Briesetal durch abfließende Schmelzwässer am Ende der Weichseleiszeit. Dauerfrostboden verhinderte das Versickern von Wasser, sodass viel mehr Wasser als heute oberirdisch abfloss und das Tal dadurch um ein Vielfaches breiter war. Mit zunehmender Erwärmung schnitt sich die Briese nach und nach immer tiefer in den Barnim und hinterließ dabei die heute sichtbaren Flussterrassen. Bevor der Wald wuchs, verwehten starke Winde Sand aus der Havelniederung und überzogen das Gebiet mit Dünen. Diese bestimmen bis heute das Bild der Landschaft. Im Tal windet sich plätschernd die Briese dahin – im Wechsel von sandigen Strömungsbereichen, Biberstauen und Ruhewasserzonen. Die Vielfalt an Lebensräumen bietet Quappe und Schmerle einen idealen Lebensraum, auch Biber, Otter und Wasserfledermaus fühlen sich hier wohl. Da, wo sich die Briese eben noch durch Wiese und Erlenwäldchen schlängelte, ist die Landschaft kaum wiederzuerkennen – hier war der Biber als Landschaftsgestalter am Werke. Um das Wäldchen eröffnet sich nun der Blick auf einen See; gefällte Bäume und angespitzte Stümpfe weisen auf „Meister Bockhardts“ Werk hin. In der Nähe liegt der Damm, mit dem der Biber das Briesetal unter Wasser setzte. Feuchte Erlenbrüche prägen nun das Gesicht des Briesetals. Eisvogel, Moorfrosch und Hirschkäfer sind hier ebenfalls zu Hause. Als Start- und Zielpunkt für Ausflüge eignet sich die Kolonie Briese mit ihrem Waldimbiss „Briesekrug“ und dem Wanderparkplatz an der Straße nach Borgsdorf. Die ca. 13 Kilometer lange Rundwanderung entlang der Briese lässt sich an verschiedenen Brücken auf 4 bzw. 8 Kilometer verkürzen. Interessante Einblicke in die Natur gibt die Waldschule Briesetal im Ortsteil Kolonie Briese, die auch Waldführungen anbietet.

Naturpark Märkische Schweiz

Öfter mal was Neues!

Traditionelle Mahd mit der Sense

Größe: rund 205 km²
Besondere Tiere: Europäische Sumpfschildkröte, 53 Libellenarten, seltene Fische wie Steinbeißer, Schlammpeitzger, Gemeine Keiljungfer (Libellenart)
Besondere Pflanzen: Leberblümchen, Lungenkraut, Gelbe Anemone
Lebensräume: fast alle Landschaftsarten Brandenburgs

Aus dem traditionellen „Naturpark-Apfelfest“ im Naturpark Märkische Schweiz wird in diesem Jahr eine Doppelveranstaltung gemeinsam mit der „2. Naturpark- Sensenmeisterschaft“. So dreht sich am Samstag, den 7. September 2019 ab 10 Uhr, alles um die Wiese. Treffpunkt ist das Festgelände auf der Wiese Weinbergsweg, Ecke Hopfengraben in Buckow. Es gibt ein buntes Fest mit Musik und vielen Ständen aus der Region – Kulinarik, Handwerk und Heilkunde – sowie Aktionen und Spaß für Kinder rund um Kräuter und Heu. Als ein Höhepunkt findet die „Sensenmeisterschaft“ als kleiner Landschaftspflege-Wettbewerb statt, an dem jeder teilnehmen kann, egal, ob Anfänger oder Profi. Eine Voranmeldung zum Wettbewerb wäre sehr nett. Auskünfte dazu gibt Sandro Knick von der Naturparkverwaltung unter Tel. (03 34 33) 158 53, sandro.knick@lfu.brandenburg.de. Hintergrund der „Sensenmeisterschaft“ ist, an dieses uralte Handwerk zu erinnern und Einwohner und Gäste für das Handsensen zu begeistern.

Naturpark Dahme-Heideseen

„Bunt ist meine Lieblingsfarbe!“

Ausstellung „Bunt ist meine Lieblingsfarbe!“ auf Burg Storkow

Größe: 594 km²
Besondere Tiere: Seeadler, Biber, Hirschkäfer, Heldbock, Seeadler
Besondere Pflanzen: Königsfarn, Silbergras
Lebensräume: Heide, Seen, Moore, Salzwiesen

Was ist das Besondere am Naturpark Dahme-Heideseen? Es sind die Vielfalt und die Verschiedenheit der Lebensräume und Landschaften im Naturpark und ihrer Bewohner: Auf staubtrockenen bis pitschnassen Böden ist von Offenlandschaft bis Wald alles dabei. Diese bunte Vielfalt vor der Haustür oder hinter dem Gartenzaun im Naturpark zeigt die Ausstellung „Bunt ist meine Lieblingsfarbe!“ in der Galerie auf der Burg Storkow. Nutzt man die bereitgestellten Farbbrillen, eröffnen sich hier auf verschiedenen Farbebenen überraschende Aussichten auf die Lebensräume des Naturparks mit ihren typischen Bewohnern aus dem Tier- und Pflanzenreich. Obendrein präsentieren in den Mauernischen der Galerie vier Fotografen unter dem Titel „EinBlick?!“ einzigartige Naturfotografien von Tieren des Naturparks. Dabei eröffnen sich – manchmal erst auf den zweiten Blick – teils seltene Einblicke in die heimische Tierwelt: das Treffen zweier junger Wölfe am Schlafplatz, der Angriff eines Seeadlers auf junge Gänse, die Balz der Kraniche, der Kampf der Hirschkäfer oder das Hochzeitsrad der Heidelibellen.

Naturpark Schlaubetal

Der Heidelehrpfad Reicherskreuzer Heide

Panoramasteinpark in der Reicherskreuzer Heide

Größe: 227 km²
Besondere Tiere: Eisvogel, Wendehals, Fischotter, Biber, Hirschkäfer, Feuerfalter, Eremit
Besondere Pflanzen: Breitblättriges Knabenkraut, Großes Zweiblatt
Lebensräume: Bäche, Buchen- und Eichenwälder, Heide, Moore, Seen

Nur an wenigen Orten in Europa gibt es nahezu 1.000 Hektar zusammenhängende Heide – zwischen Pinnow und Reicherskreuz liegt einer davon. Der Heidelehrpfad zeigt auf sieben Schautafeln entlang des ca. 4 Kilometer langen Rundwegs Wanderern und Radlern Interessantes über den einstigen Truppenübungsplatz (bitte auf den Wanderwegen bleiben!). Heute ist die Reicherskreuzer Heide ein artenreiches, europäisches Schutzgebiet. Auf dem einstigen übungsgelände entstanden wüstenartig anmutende, vegetationsfreie Flächen, die nach und nach von Flechten, Moosen, Silbergräsern und der Calluna-Heide besiedelt wurden. Schafe und Ziegen pflegen diese Heidelandschaft. Da sich hier der Wolf wieder angesiedelt hat, arbeiten die Schäfer sehr erfolgreich mit Herdenschutzhunden. Ob im Frühjahr zur Ginsterblüte, in der die Landschaft in Gelbtönen erstrahlt, oder im Spätsommer, wenn das Heidekraut in Violett- und Rosatönen erblüht – die Reicherskreuzer Heide bietet viele besinnliche Momente.Start/Ziel des Rundkurses ist der Aussichtsturm.

Fließlandschaft im Spreewald

Biosphärenreservat Spreewald

Wie einst Fontane durch den Spreewald

Größe: 475 km²
Besondere Tiere: 830 Schmetterlings-, 48 Libellenarten, Fischotter, 150 Brutvogelarten wie Eisvogel, Fischadler, Rotmilan
Besondere Pflanzen: Krebsschere, Buschwindröschen
Lebensräume: Auenwälder, Bruchwälder, Feuchtwiesen, Moore, Nasswiesen, Sumpfe, Sumpfwälder

Zum 200. Geburtstag von Theodor Fontane und dem 160-jährigen Jubiläum seiner Spreewaldfahrt laden wir auf den Tag genau zu einer geführten Fahrradtour mit einem Ranger ein. Damals fiel die Fahrt auf einen Sonntag, in diesem Jahr ist es ein Dienstag. Damals fuhr Fontane mit dem Kahn – wir nehmen das Fahrrad und suchen während der Tour Fontanes Stationen auf. Von Lübbenau aus geht es über die Gaststätte „Wotschofska“ zum Waldhotel „Eiche“, durch die Streusiedlung Burg nach Burg-Kauper und über Leipe wieder zurück nach Lübbenau. Fontanes Kahngesellschaft startete damals in Lübbenau am frühen Morgen und kehrte erst im Dunkeln – „der Turm der Nikolaikirche schlug eben zehn“ – wieder nach Lübbenau zurück. Unsere Radtour ist ca. 35 bis 40 Kilometer lang, die in 6 Stunden gut zu schaffen sind. Kleine Pausen laden zum Verweilen ein, um die Landschaft zu genießen und Pflanzen und Tiere an den Fließen zu entdecken.

Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Wie wäre es mit einem Waldspaziergang?

© Foto: Dr. Hans-Christian Klaege

Größe: 586 km2
Besondere Tiere: Kraniche, Nordische Gänse, Raufußkauz, Lachmöwen, Rotbauchunke, Laubfrosch
Besondere Pflanzen: Gagelstrauch, Sandstrohblume, Königsfarn, Glockenheide, Siebenstern, Mondraute Lebensräume: Bergbaufolgelandschaften, Moore, Teiche

Im Naturpark gibt es dazu viel Raum, denn Wald bedeckt fast die Hälfte seiner Fläche – vor allem den Landrücken. Auf den kargen Sandböden überwiegen Kiefernbestände. Sie beschirmen weite, sattgrüne Heidelbeerteppiche. Doch vielerorts erobern junge Laubbäume das Terrain. So drängen in der Gahroer Buchheide Rotbuchen ans Licht, in der Rochauer Heide arbeiten sich Traubeneichen nach oben. Diese Gratisleistung der Natur ist von den Förstern gewollt. Denn nach und nach soll der Wald „umgebaut“, also vielgestaltiger werden. Dazu gehört auch, dass kleine Waldmoore wiederbelebt werden wie im Tannenbusch Groß Mehßow und in der „Hölle“ in der Calauer Schweiz. In diesen kühlen, feuchten Ecken wächst die Niederlausitzer Tieflandfichte. übrigens zeigt das Infozentrum Wanninchen bis Juni die Fotoausstellung „Waldbilder“.

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