Rundkurs im Oderbruch

Was haben die Metropolen dieser Welt und das Oderbruch gemeinsam? Sie bieten ihren Besuchern eine Buslinie nach dem Hop-on-hop-off-Prinzip an. Damit ist es möglich, die attraktivsten Ziele touristisch besser zu erschließen. Und das alles zum VBB-Tarif.

Der „Oderbus“ dreht zwischen Ostern und Ende Oktober an Wochenend- und Feiertagen alle zwei Stunden seine Runden durch das nördliche Oderbruch. An der Strecke des Busses 879 der Barnimer Busgesellschaft liegen Bad Freienwalde, das Fontane-Haus in Schiffmühle, Gabow, Zäckericker Loose, Neulietzegörike und Wriezen. Die Linie ist auf die Ankunft der Regionalbahn RB60 der NEB am Bahnhof Bad Freienwalde abgestimmt und verkehrt samstags um 11.45, 13.45 und 17.45 Uhr. Die Rückfahrt ab Wriezen erfolgt um 13.03, 15.03 und 19.03 Uhr und ermöglicht den Umstieg in die RB60 in Richtung Eberwalde – hier gibt es Anschlüsse nach Berlin. Sonn- und feiertags verkehrt die Linie ab Bad Freienwalde bereits um 09.45 Uhr und weiter 13.45, 15.45 und 17.45 Uhr. Zurück geht es 11.03, 15.03, 17.03 und 19.03 Uhr.

An Samstagen bietet der „Oderbus“ in den Abendstunden erstmals eine Verbindung zum Theater am Rand: Abfahrt Busbahnhof Bad Freienwalde 21.01 Uhr nach Zollbrücke.

Nach Ende der Vorstellung fährt er nach Bad Freienwalde mit Ankunft Haltestelle „Bad Freienwalde, Markt“ um 23.17 Uhr und weiter nach Eberswalde, um den Anschluss um 23.53 Uhr nach Berlin zu ermöglichen.

Im gleichen Zeitraum erschließt der „Werbellinseebus“ 917 an Wochenenden im Zwei-Stunden-Takt das Ostufer des Werbellinsees (zum Teil mit Fahrradträger). Stationen: Eberswalde, Altenhof, Joachimsthal, Finow, Eberswalde.

Für Wanderungen im Naturpark Barnim bieten sich die beiden Plus-Bus-Linien 894 und 896 an. Sie verkehren von/ nach Bernau ganzjährig und täglich im 10-Minuten-Takt. Der Bus 894 fährt nach Wandlitz und lädt ab Haltestelle Brandenburg-Klinik zur 9 Kilometer-Rundwanderung um den Liepnitzsee ein. Der Bus 896 bringt Wanderer nach Biesenthal für eine 10-Kilometer-Tour durch das Biesenthaler Becken.

Sehen – erleben – genießen!

Erlebniswelt auf dem Fischerhof Köllnitz

Vor den Toren Berlins finden Gäste auf unserem Erlebnishof das beliebte Restaurant „Köllnitzer Fischerstuben“ mit ausgesucht guter regionaler Küche, nicht nur für Fischliebhaber. Der Hofladen hält fangfrischen und in eigener Manufaktur geräucherten Fisch bereit, dazu Fischmarinaden, Salate und Fischbrötchen. In Traumlage am Seeufer bietet das familiär geführte Seehotel „Köllnitzer Hof“ den idealen Rückzugsort für Ruhesuchende und die perfekte Ausgangsbasis für alle, die die Natur aktiv erleben möchten. Zu unserer Erlebniswelt gehören ein Spielplatz, Ruderbootverleih, die Sielmann-Ausstellung „Eintauchen und Abheben“ und das kleine Fischereimuseum. Dazu gibt es Wander- und Radwege in herrlicher Natur als perfektes Ausflugsziel für die ganze Familie.

Ausstellung „Eintauchen & abheben“ auf dem Gelände der Fischerei

Eintauchen und abheben

Unterwegs in Sielmanns Naturlandschaft Groß Schauener Seen

1.150 Hektar Gesamtfläche
davon 800 Hektar Wasserfläche
Heimat für etwa 980 geschützte Tierarten
Ein Naturlehrpfad mit Beobachtungsturm

Etwa 50 Kilometer südöstlich von Berlin, im Naturpark Dahme-Heideseen, liegt die Groß Schauener Seenkette. Die Seenlandschaft ist ein Refugium für Tierarten, die auf Gewässer angewiesen sind. Feuchtwälder und Grünland wechseln sich mit Schilfzonen und der offenen Wasserfläche ab. Urige Erlenbruchwälder schließen sich an. Ideal für Fischotter, aber auch für Moorfrösche und Fischadler. Sie finden Nahrung und Rückzugsräume. Auf Feuchtwiesen mit Binnensalzstellen wächst eine ganz eigene Pflanzengemeinschaft, die eher an die Nordseeküste, als an die Brandenburger Streusandbüchse erinnert.

Gemeinsam stark

Bereits seit dem 13. Jahrhundert holt die Fischerei Köllnitz Zander, Hechte, Karpfen und Barsche aus den Seen. Seit nunmehr fast 20 Jahren gilt die Naturlandschaft Groß Schauener Seen als Paradebeispiel dafür, dass Naturschutz und Fischerei kein Widerspruch sein müssen. Die Fischerei und die Heinz Sielmann Stiftung arbeiten hier Hand in Hand als Partner für den Naturschutz. Nicht nur auf den Seen, sondern auch an Land lebt die Partnerschaft. Auf dem Gelände der Fischerei Köllnitz lädt die kostenfreie Ausstellung „Eintauchen & abheben“ die Besucher in die Welt der Fischotter und Fischadler ein. An der Fischerei beginnt auch der 1,5 Kilometer lange Naturlehrpfad. An dessen Ende bietet Sielmanns Beobachtungsturm Selchow einen tollen Blick auf die Seenlandschaft. Zurück an der Fischerei kann man sich noch ein hausgemachtes Fischbrötchen schmecken lassen. Wer mehr möchte, wandert oder radelt auf dem 35 Kilometer langen Rundweg rund um die Seenkette.

leftVerlags-
übersicht
Menü
schliessen
right
shoppingzum
Buchshop