700 Jahre Mittenmang

Der beliebte Urlaubsort Fürstenwerder feiert Jubiläum

Fürstenwerder im nordwestlichsten Zipfel der Uckermark feiert in diesem Jahr runden Geburtstag: Vor 700 Jahren wurde das Dorf erstmals erwähnt und war seither mittenmang im Zeitgeschehen. Deshalb gestalten die Bürger von Fürstenwerder vom 14. bis 16. Juni ein Festwochenende mit historischem Umzug, Theater, Märkten und laden Gäste herzlich dazu ein.

Viel wurde getan, damit sich Einheimische und Erholungsuchende im Ort wohlfühlen: Es gibt Kita und Schule, Bäcker, Fleischer und Dienstleister, Ärzte und Handwerker, natürlich auch Ferienwohnungen. Kulturelle Erlebnisse bieten u.a. der Buchladen mit Antiquariat, in dem auch Kaffee oder Wein zum Schmökern gereicht werden, und das Heimatmuseum, das in 15 Räumen vom Alltag der Ackerbürger und Handwerker erzählt.

In Fürstenwerder schmiegen sich die Häuser in teils bergigen Straßen aneinander. In den Gärten dahinter grünt und blüht es. Die 1.200 Meter lange Feldsteinmauer mit 35 Wiekhäusern und zwei Toren aber gibt Rätsel auf. Ein Dorf, das sich einst mit einer Mauer schützte? Die Lösung: Fürstenwerder war im Mittelalter eine Stadt, bis ihr 1817 zu viele Einwohner verloren gingen…

Vor dem Ort lädt ein Findlingsgarten ein, Granit von Basalt oder Gneis zu unterscheiden. Denn die Umgebung von Fürstenwerder war schon immer „steinreich“. So sind es auch die Steine, die dem 47 Kilometer langen Radweg von Fürstenwerder nach Templin seinen Namen gaben: „Spur der Steine“. Etwa 30 Kilometer der Strecke verlaufen auf einer stillgelegten Bahntrasse, deren Schienen nach 1945 demontiert wurden. Unterwegs verführen Skulpturen aus Stein, Stahl und Holz an Rast- und Badestellen dazu, einfach mal vom Rad zu steigen.

Übrigens könnte der Ort auch gut und gerne „Seenbad Fürstenwerder“ heißen, denn der Dammsee und der Große See nehmen Fürstenwerder in ihre Mitte. Hier kann man baden, ein Boot ausleihen und angeln oder einfach nur an seinen Ufern spazieren gehen.

Angermünde entdecken

Eine Tour durch die charmante historische Altstadt führt zum Markt mit seinen restaurierten Fachwerkgebäuden, Rathaus und künstlerischem Marktbrunnen. Neben der weithin sichtbaren St. Marienkirche mit eindrucksvollem Kirchturm ist die imposante Klosterkirche des ehemaligen Franziskanerklosters einer der Höhepunkte. Von Mai bis Oktober ist das Kloster beeindruckende Kulisse für den „Angermünder Klostersommer“.

Kartenservice:
Tourist-Info Angermünde
Brüderstr. 20, 16278 Angermünde
Tel. (033 31) 29 76 60
www.angermuende-tourismus.de

Strandbad Wolletzsee

Am herrlich klaren Badesee, ausgezeichnet mit der „Blauen Flagge“, lädt das Strandbad mit Steganlage, 3-m-Sprungturm, großer Liegewiese, Spielplatz, Volleyballplätzen und Bootsverleih zum Baden, Spielen und Erholen ein.

Am Wolletzsee, 16278 Angermünde
Tel. (033 31) 3243 1
www.angermuende.de
Anreise: RE3 bis Angermünde, weiter BiberBu

 

Tierpark und Zooschule

Ein Spaziergang durch den Tierpark mit seinen 200 Tieren in 40 Arten gleicht einem Bummel um den Erdball. Hier sind alle sechs Kamelarten der Welt zu Hause. Beliebt bei den Kids sind Streichelgehege, Schaufütterungen, Abenteuerspielplatz, Zooschule, Lampionumzug im Herbst mit „Nachtwanderungen“ und Lagerfeuer.

Puschkinallee 12a, 16278 Angermünde
Tel. (033 31) 321 43
www.tierpark.angermuende.de

Mehr Ausflugs-Tipps

Open-Air-Theaterprojekt:
14.9. – zwölf Stunden Theater von 10 bis 10 in Biesenbrow.

Stolper Turm: Der „Grützpott“ ist der dickste Bergfried Deutschlands. Mit Aussichtsplattform.

Blumberger Mühle: Neue Moorausstellung ab April.

www.angermuendetourismus.de

 

 

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