Im Reich von Moorfrosch und Rohrdommel

Neuer Naturlehrpfad in Sielmanns Naturlandschaft Groß Schauener Seen

© Foto: Beate Bender/Aussichtsturm

Der Ruf der Rohrdommel durchbricht die Stille. Die scheue Wasserralle sucht im Schilf nach Nahrung. Oben am Himmel fliegt ein Seeadler. Mit etwas Glück und Geduld lässt sich über dem Wasser sogar der kreisende Fischadler beobachten. Der See ist ein Vogel­paradies. Ein neu gestalteter Naturlehrpfad in Sielmanns Naturlandschaft Groß Schauener Seen lädt zum besonderen Naturerlebnis ein.

Der Pfad beginnt auf dem Gelände der Fischerei Köllnitz in Groß Schauen mit einer großen, informativen Eingangstafel. Von dort geht es durch Wald und Wiese rund 1,5 Kilometer bis zu einem mächtigen, hölzernen Aussichtsturm am Großen Wochowsee. Zehn neu gestaltete Infotafeln am Wegesrand beschreiben jeweils die Lebensräume und Arten nahe ihres Standorts, wie zum Beispiel die Große Rohrdommel, die im nahegelegenen Schilf brütet. Typische Lebensräume in der Seenlandschaft sind unter anderem Erlenbrüche und Röhrichte. Hier leben geschützt seltene Tiere wie Fischotter, Moorfrosch, Rotbauchunke, Blaukehlchen und viele andere Arten. Am Endpunkt des neuen Naturlehrpfads steht der 12 Meter hohe Aussichtsturm. Von der Turmplattform eröffnet sich dem Besucher aus luftiger Höhe ein weiter Panoramablick über die insgesamt 2.000 Hektar große Seenlandschaft. Kormoran, Rohrweihe, Wasser­ralle, Graugans, Rotmilan, Schwarzmilan, Seeadler und Kranich sind hier heimisch oder finden hier Nahrung.

Seit 2001 betreut die Heinz Sielmann Stiftung 1.150 Hektar im Naturpark Dahme-Heideseen südöstlich von Berlin mit dem Ziel, den Artenreichtum vor Ort zu erhalten und zu schützen. Naturliebhaber können hier die Schönheit und Vogelvielfalt der Wasserlandschaft auf Rund- und Wanderwegen direkt erleben. Die Fischerei Köllnitz – Projektpartner der Heinz Sielmann Stiftung am Groß Schauener See – betreibt einen nachhaltigen Fischfang, der den seltenen Arten genug Raum und Möglichkeiten zum Überleben lässt. Das Restaurant der Fischerei lädt zu köstlichen Fischgerichten ein, die man guten Gewissens genießen kann.

Sehen – erleben – genießen!

Erlebniswelt auf dem Fischerhof Köllnitz

Vor den Toren Berlins finden Gäste auf unserem Erlebnishof das beliebte Restaurant „Köllnitzer Fischerstuben“ mit ausgesucht guter regionaler Küche, nicht nur für Fischliebhaber. Der Hofladen hält fangfrischen und in eigener Manufaktur geräucherten Fisch bereit, dazu Fisch­marinaden, Salate und Fischbrötchen.

In Traumlage am Seeufer bietet das familiär geführte Seehotel „Köllnitzer Hof“ den idealen Rückzugsort für Ruhesuchende und die perfekte Ausgangsbasis für alle, die die Natur aktiv erleben möchten.

Zu unserer Erlebniswelt gehören ein Spielplatz, Ruderbootverleih, die Sielmann-Ausstellung „Eintauchen und Abheben“ und das kleine Fischereimuseum. Dazu gibt es Wander- und Radwege in herrlicher Natur als perfektes Ausflugsziel für die ganze Familie.

© Foto: Frank Kähl

Beeskow – still und charmant

Kleine Kreisstadt an der Spree überrascht mit Facettenreichtum

Auch wenn sich Beeskow einst wehrhaft gab, keine Bange, weder Zölle noch grimmige Torwächter müssen Sie fürchten. Ab dem 13. Jahrhundert dehnte sich mit der Stadt auch die Stadtmauer aus. Noch heute ist ein großer Teil davon denkmal­geschützt zu besichtigen. Sie sind herzlich willkommen, Beeskow mit seiner liebevoll sanierten Altstadt zu erkunden.

Von ältesten und „klügsten“ Gemäuern Die Beeskower Burg sollten Sie unbedingt sehen und dabei auch auf den Bergfried steigen. Der über 700-jährige Turm bietet einen beeindruckenden Ausblick. In seinem Innern wird in wechselnden Ausstellungen historische Lebensweise anschaulich gemacht.

Im Frühjahr 2018 eröffnet in der Burg das Musikmuseum Beeskow mit einer Schau zur Geschichte der selbstspielenden Musikinstrumente. Sie werden staunen, mit welcher Technik vor 100 Jahren Musik aufgezeichnet, gespeichert und wieder­gegeben wurde.

Ganz gleich aus welcher Himmelsrichtung Sie sich Beeskow nähern, die St. Marienkirche reckt sich weithin sichtbar aus der Altstadt. 1370 bis 1380 erbaut, erlitt die Kirche ihre ärgsten Beschädigungen in Folge des Zweiten Weltkrieges. In den Jahrzehnten danach wurde sie nach bestem Vermögen repariert und bewahrt, sodass sie in den 1990ern ein neues Dach und 2002 sogar wieder eine Turmspitze erhielt. Im Innenraum der gotische Backsteinhallenkirche atmen die Mauern spürbar Mittelalter. St. Marien ist für Besichtigungen offen, wird für Gottesdienste und Konzerte genutzt.

Am Fuße St. Mariens hat das Älteste Haus der östlichen Mark Brandenburg für Sie geöffnet. Beim letzten großen Stadtbrand 1513 wurde das ursprünglich als Nebengebäude genutzte Fach­werkhaus als eines von wenigen nicht zerstört. Die einstige Kupferschmiede ist heute das „klügs­te Haus“ der Stadt. Es beherbergt die Stadtbibliothek mit Stadtarchiv und Bibliothekscafé.

Da steckt Bewegung drin

Haben Sie Lust, aktiv zu sein? Dann sind Sie im Spreepark genau richtig. Für Badespaß sorgt an heißen Tagen die historische Flussbadeanstalt mit der kurven­reichen Wasserrutsche. Auf einer modernen 18-Bahnen-Minigolf­anlage und dem Niedrigseilklettergarten können Sie sich ausprobieren oder Basketball, Beachvolley­ball, Tischtennis und Tennis spielen. Sport und Spiel gibt es auch nebenan im Sport- und Freizeit­zentrum mit dem breiten Programm der Sportvereine. Ob als Zuschauer oder Aktiver, für jeden ist etwas dabei.

Beeskow ist ein Paradies für Wasserwanderer. Direkt am Spreepark vermietet Albatros Outdoor Natur- und Aktivreisen Kanus und führt die Besucher auf Ein- oder Mehrtagestouren auf den verschlungenen Wasserwegen der Spree zu wildromantischen Plätzen. Im Mittelpunkt steht dabei das aktive und gemeinschaftliche Natur­erleben. Die Spree zwischen dem Biosphärenreservat Spreewald und Beeskow zeichnet sich durch ihren naturnahen Charakter aus. Seltene Tiere und Pflanzen können sich hier ungestört entfalten.

Guter Ort für Mensch und Tier

Mitten im Grünen liegt der liebevoll sanierte AWO-Erlebnishof. Auf dem ca. 5 Hektar gro­ßen Areal leben viele Haustiere artgerecht. Auch für Menschenkinder ist hier ein guter Ort zum Toben, Erkunden und Spielen. In der Schäferei-Erlebniswelt, einem interaktiven Museum, erfährt man viel über den spannenden Weg der Wolle vom Schaf zum Schal. Die Imker zeigen, wie der Honig der „Hofbienen“ von der Wabe auf den Frühstückstisch kommt. Ein weiteres Highlight ist die „Hundeschule“ für Kids. Darüber hinaus bietet der Hof Programmpakete und Unterkunft für Gruppen aller Altersstufen an.

Gut versorgt im ältesten Gasthaus

Guter Schlaf ist heilig, das gilt umso mehr auf Reisen. Das älteste Gasthaus der Stadt, das Hotel „Zum Schwan“, sorgt mit seiner familiären Atmosphäre dafür, dass Sie sich rundherum wohlfühlen. Im Erdgeschoss hat das Restaurant „Altstadtzimmer“ frisch eröffnet. Unter dem Credo „raffiniert regional“ präsentiert der neue Küchenchef Martin Kortschlag abwechslungsreiche, bodenständige und kreative Gerichte. Der kulinarische Fokus liegt ausschließlich auf regionalen Produkten Brandenburgs. Die zentrale Lage des Hauses am Marktplatz der historischen Altstadt ist ideal.

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