© Foto: Mandy Gahl / Sommer

Auf den Fließen zu Nix und Plon

Schöne Kahnfahrten vom Großen Spreewaldhafen Lübbenau

Das ist neu in diesem Sommer und ein besonderer Tipp für Erwachsene und Kinder: die Original Peter’s Sagenkahnfahrt. Von Mitte Mai bis Mitte September starten immer mittwochs um 19 Uhr ca. 2-stündige Kahnfahrten in die Spreewälder Sagenwelt, in den Sommerferien auch freitags. Gehen Sie mit dem Spreewaldkahn auf Abenteuertour. Am Ufer des Fließes begrüßt Sie ein freundlicher „Lutki“, der Sie auf eine Zeitreise in die Spreewälder Sagen und Mythen entführt. Treffen Sie während der Kahnfahrt auf den Schlangenkönig, den Wassermann „Nix“, auf ein Irrlicht, das Buschweibel, den „Plon“ und den Teufel. Lassen Sie sich zu abendlicher Stunde von den Sagenfiguren und der Natur des Spreewalds verzaubern. Es wird gewiss nicht langweilig werden auf dieser amüsanten Kahnfahrt, bei der Sie unterwegs immer wieder schauspielerisch überrascht werden.

Anmeldung: Spreewald Tourist Info Lübbenau,
Tel. (035 42) 88 70 40,
Preis: Erwachsene 26 Euro, Kinder von 7 bis 12 Jahren 13 Euro,
Kinder bis 6 Jahre kostenfrei

Start und Ziel für die schönsten Kahnfahrten ist der Große Spreewaldhafen in der Dammstraße in der historischen Altstadt von Lübbenau. Der Platz, an dem man sich trifft – mit Restaurants, kleinen Geschäften, Gurkenmeile und Imbissläden. Am Hafen ist immer was los, hier legen Spreewaldkähne ab zu Fahrten zwischen zwei und neun Stunden.

Unser Tipp: Steigen Sie bei der „Rundfahrt Lehde – Der Klassiker“ zu. In diesen drei Stunden lernen Sie die verzweigten Spreewaldfließe und das berühmte Spreewalddorf Lehde kennen. Nutzen Sie dort den einstündigen Aufenthalt, um das schöne Freilandmuseum zu besichtigen, etwas zu essen oder einfach nur durch den Ort zu schlendern.

Täglich bietet der Hafen auch eine „Schleusenkahnfahrt“ an. Wer Natur und Technik in Einklang erfahren und Besonderes erleben möchte, ist bei dieser 5-stündigen Kahnfahrt genau richtig. Abseits der vielbefahrenen Hauptrouten führt der Weg auf ruhigen Fließen durch mehrere handbetriebene Schleusen zur Insel im Erlenwald mit dem Waldgasthaus „Wotschofska“.

Lust auf eine Kahnfahrt bekommen? Vorbeikommen, zusteigen, genießen.

Lübbenau: immer wieder schön

Wenn die Kähne über die Fließe gleiten …

Wer nach Lübbenau reist, will vor allem – richtig: Kahnfahren im zauberhaften Labyrinth der Spreewaldfließe. Mehrere Anbieter laden Sie ein, in den Kahn zu steigen und die Natur zu erleben, Pflanzen und Tiere des Spreewalds zu entdecken. Aktive leihen sich lieber ein Paddelboot und erobern die Fließe ganz individuell. Besonders schön sind Touren ins Spreewalddorf Lehde mit dem Freilandmuseum und zum traditionsreichen Gasthaus Wotschofska von 1894, das auf einer Spreewaldinsel liegt und nur über das Wasser oder den Rad- und Wanderweg zu erreichen ist. Das Gasthaus aus Holz war auch Schauplatz eines Spreewaldkrimis und brannte lichterloh. Zum Glück nur im Film … Bei einem geführten Rundgang können Sie die schönsten Plätze und Geschichten der Spreewaldstadt kennenlernen wie den Kirchplatz mit der St.-Nikolai-Kirche, die einen schiefen Turm hat, oder den Schloss­park mit dem Schloss der Grafen zu Lynar (heute Hotel), Orangerie und Marstall. An einigen Plätzen entdecken Sie kleine Männlein mit Zipfelmützen: die Lutki, die von der reichen Sagenwelt im Spreewald künden. Bummeln Sie durch die Ehm-Welk-Straße mit ihren kleinen Geschäften, Cafés, Restaurants und der Touristinformation Lübbenau.

Wer nach Lübbenau kommt, möchte natürlich auch Gurken kosten! Immerhin ist sie auch die „Stadt der Gurken“, denn hier gibt es gleich fünf Einlegereien, die ihre Produkte auf der Gurkenmeile am Grossen Spreewaldhafen präsentieren. Bei der Lübbenauer Gurkentour mit dem Rad zu den Gurkenfeldern können Sie dann bei einer Führung durch die Gurkeneinlegerei Rabe im Orsteil Boblitz miterleben, wie die Gurken verarbeitet werden.

© Foto: Peter Becker / Winter

Wenn der Spreewald den Atem anhält …

… gewinnt Natur an Weite. Wenn der Winter Einzug im Spreewald hält, zeigt sich die Fließlandschaft märchenhaft. Entdecken Sie den Reiz bei einer gemütlichen Winterkahnfahrt mit Wolldecke und Glühwein, auf der abenteuerlichen Winter-Kanu-Erlebnistour oder beim Fotoworkshop „Mystischer Spreewald“ mit Spreewaldfotograf Peter Becker.

… schaffen Traditionen Nähe. Einmal auf den Spuren alter Traditionen im Spreewald wandeln – etwa auf dem Sagenhaften Spaziergang oder im Spreewald-Museum, wo Sie bei der Führung „Stadtfein-Feierabend anno 1900“ erleben, wie die Lübbenauer einst ihre freie Zeit verbrachten. Festlich erstrahlt das Freilandmuseum Lehde bei der traditionellen Spreewaldweihnacht. Und der Lübbenauer Weihnachtsmarkt empfängt mit Kunsthandwerk und weihnachtlichen Köstlichkeiten.

… spürt man Wärme überall. Nach einem Spaziergang in frostklarer Luft ist es die perfekte Zeit, um sich so richtig zu entspannen. Saunieren im spreewaldtypischen Saunadorf im Spreewelten Bad Lübbenau, eine Klangreise in der Salzgrotte oder Wellness auf Schloss Lübbenau steicheln Ihren Körper, Geist und Seele.

… dampfen die Kessel. In Lübbenau wird im Winter nur das Beste der Spreewaldküche serviert. Genießen Sie schmackhafte Kreationen aus der Kochmaschine im Gasthaus Kaupen Nr. 6, Sonntagsbraten auf Schloss Lübbenau und zaubern Sie in Rocco’s Kleiner Barschule Ihre eigenen Drinks.

… wärmt Kultur Seele und Geist. Ob Oper mal anders auf Schloss Lübbenau, das Programm der Bunten Bühne, Konzerte in der Nikolaikirche oder Events im Kulturhof – der Winter steckt voller kultureller Leckerbissen.

Führung in den Kräuterfeldern

Das Geheimnis der Spreewaldgurken

Neues aus dem Hause „Spreewaldrabe“

Voller Geheimnisse sind die Rezepturen der Spreewälder Gurken, dem anderen Spreewaldgemüse und auch der neuen Tomaten- und Grill-Saucen von „Spreewaldrabe“ im Lübbenauer Ortsteil Boblitz. Neben den traditionellen Rezepturen kommen in dem gurken- und gemüseverarbeitenden Betrieb neue Produkte mit frischen Geschmackstrends hinzu, die gerade in der jungen Küche heute gefragt sind.

Nicht nur der würzig-aromatische Duft der frischen Kräuter, auch die Geschmacksnuancen von Dill, Gewürzfenchel, Zitronenbasilikum, Thymian und Basilikum geben den Spreewaldprodukten das besondere Aroma. Mit neuen Saucen von klassisch bis scharf und „Grill & Dip“ in verschiedenen Rezepturen erweitert das Unternehmen jetzt sein Produktprofil.

Ein Blick hinter die Kulissen

Die eigenen Kräuterfelder auf dem Betriebsgelände und die frischen Einlegegurken der Vertragsanbauer sind die Basis für würzige Sauerkonserven und neue Feinkostprodukte. Lernen Sie die Produktion bei einem Betriebsrundgang während der Ernte von Juli bis September kennen. Schauen Sie hinter die Kulissen und lassen Sie sich in die Geheimnisse der Spreewaldgurken und in die neuesten Trends einweihen. Nach einem Exkurs in die Firmengeschichte geht es zu den Kräuterfeldern und zur Produktionshalle. Hier herrscht geschäftiges Treiben: Die Rohware wird entladen, Gläser werden geliefert und die Qualität wird kontrolliert. Über 16 Stufen erreichen Sie die Aussichtsplattform, um den Weg der Gurke bei der Verarbeitung zu beobachten. Die Produktpalette wurde in den letzten Jahren erweitert. Neben den neuen Geschmacksnuancen bei Gurken wie Curry-, Chili- oder Sweet-Chili-Gurken werden auch Meerrettich, Kürbis, Rot- und Weißkohl, Knoblauch, Paprika und Silberzwiebeln verarbeitet.

Außerhalb der Erntezeit können Sie bei der Betriebs­besichtigung ein Video sehen und sich im kleinen Firmenmuseum umschauen. Jeder Rundgang durch die Konservenfabrik wird durch eine Produktverkostung gekrönt. Hat Sie der Geschmack überzeugt, können Sie vor Ort im „Spreewaldladen“ oder in der „Kräuterhexe“ die köstlichen Produkte für zu Hause erwerben. Und wenn diese dann schnell alle sind – im Online-Shop gibt’s ganz bequem Nachschub.

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