Landschaft schmecken

Auf 300 Hektar Fläche erstreckt sich im südlichen Brandenburg die historisch gewachsene Streuobstregion Hohenleipisch-Döllingen. Hier liegt auch der Pomologische Schau- und Lehrgarten mit 400 Obstgehölzen, um die faszinierende Obstsortenvielfalt zwischen Elbe und Elster zu bewahren.

Im Frühjahr erwecken die Blüten fast vergessener Kirsch-, Apfel- und Birnensorten die Alleen, Äcker und Wiesen zu neuem Leben. Auch bei den Bienen herrscht Hochbetrieb. Satteln Sie Ihr Fahrrad oder E-Bike, um sich im Frühjahr an diesem Anblick zu erfreuen und im Herbst die reiche Ernte zu probieren. Ein guter Ausgangspunkt für Ihre Radtour ist der Bahnhof Elsterwerda.

Steigen Sie in Hohenleipisch aus dem RE5, erreichen Sie nach knapp 2 Kilometern auch per pedes gut den Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen: Er öffnet zu Events, jeden vierten Sonntag im Monat von Mai bis September 14 bis 18 Uhr und nach vorheriger Anmeldung. Der Verein Kerngehäuse bietet hier auch Seminare für den naturgemäßen Obstbaumschnitt und das uralte Handwerk der Veredelung an – gute Gelegenheiten, das ökologisch wertvolle und schmackhafte Kulturerbe mit Gleichgesinnten zu verjüngen und zu vermehren. Wertvolle Einblicke für Allergiker bietet die Sortenvielfalt im Garten. Denn alte Apfelsorten wie Alkmene, Goldparmäne und Roter Boskoop liefern neben köstlichen Aromen auch Inhaltsstoffe, die Kernobst oder Heuwiesen wieder verträglich machen. Also, kommen Sie ins Niederlausitzer Streuobstparadies und erleben Sie die Landschaft mit allen Sinnen.

Hier wird euer Familienurlaub zum Erlebnis!

Ihr wollt raus aufs Land, entspannt die Natur genießen und gleichzeitig spannende Kultur erleben? Und das mit der ganzen Familie? Dann seid Ihr in Elbe-Elster genau richtig! Jenseits der ausgetretenen Touristenpfade, fernab der pulsierenden Großstadtatmosphäre, aber dennoch lediglich einen „Katzensprung“ entfernt von Berlin, Dresden und Leipzig warten kulturelle Juwelen und eindrucksvolle Naturerlebnisse darauf, von Euch entdeckt zu werden.

Auf Kulturschatz-Suche

Spannende Kulturgeschichte gibt es weltweit zu entdecken. Doch wo findet sich kulturelles Erbe bei uns? Mit dem Kulturschatz-Sucher als euren persönlichen Wegbegleiter könnt Ihr das für unsere Regionen Typische und Besondere in mehreren Bundesländern gemeinsam entdecken. Warum verschlug es Karl V. nach Mühlberg an der Elbe? Wie sieht ein typischer Tante- Emma-Laden aus dem 20. Jh. aus? Was hat es mit den Marionetten in Elbe-Elster auf sich? Diese und viele weitere Fragen gilt es mit dem Kulturschatz-Sucher zu ergründen. Ausgestattet mit einer echten Schatzkarte, kann die Reise beginnen. Mit dem Erkunden der verschiedenen Kulturgeschichten bekommt Ihr an jeder Kulturstätte die passende Sammelkarte. Nach erfolgreicher Kulturschatz-Suche halten die kleinen Schatzsucher schließlich ihr ganz persönliches Gedächtnisspiel „Eulen-Doppel“ in der Hand, große Spurensucher können an einem Gewinnspiel teilnehmen. www.kulturschatzsucher.de

Unterwegs mit dem E-Bike

Längere Fahrradstrecken mit Kindern, insbesondere in so weitläufigen Regionen wie Elbe-Elster? Mit den neuen E-Bike-Verleihangeboten überhaupt kein Problem! Ob E-Bikes für Erwachsene, E-Mountainbikes für Jugendliche, Kindersitze oder Fahrradanhänger – mit dieser modernen Mobilitätsmöglichkeit wird Euer Urlaub in Elbe-Elster ganz sicher zu einem einmaligen Erlebnis.

Die Projekte werden unterstützt von der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ und dem Landkreis Elbe-Elster. Das E-Bike-Projekt wird gefördert durch Zuwendung aus dem LEADER-Förderprogramm mit Mitteln aus der ELER-Förderung unter Beteiligung des Landes Brandenburg.

Kiebitz – der See vor der Tür

Falkenberg/Elster ist ein lohnendes Ziel für alle Eisenbahnfans und Erholungsuchende

Falkenberg/Elster ist eine nette Kleinstadt im südlichen Brandenburg und nennt sich stolz Eisenbahnstadt. Und das aus bestem Grund, denn vor genau 170 Jahren erhielt Falkenberg/Elster Bahnanschluss. Schon wenig später avancierte der Ort zu einem der bedeutendsten Eisenbahnknotenpunkte Mitteldeutschlands. Auch heute noch halten hier Züge aus allen Himmelsrichtungen. Das ist auch gut so, denn die Stadt hat mit dem Erholungsgebiet Kiebitz am Kiebitzsee ein wunderschönes Areal für einen Wochenendausflug oder den Urlaub.

Die wechselvolle Eisenbahngeschichte der Region erzählt übrigens das Eisenbahnmuseum, das im alten Bahnbetriebswerk sein Domizil fand. Große und kleine Besucher können hier die Technik längst vergangener Zeiten anschauen und auch selbst ausprobieren. Zur Ausstellung gehören Modelleisenbahnen, alte Waggons und die historische Dampflok der Baureihe 52. Vom Museum ist es ein Katzensprung zum Erholungsgebiet Kiebitz. Baden und Boot fahren, sonnen und spielen, radeln und skaten, ja selbst suchen und finden im Irrgarten sowie übernachten im eigenen Zelt oder im komfortablen Bungalow – hier ist vieles möglich. Jedes Jahr am ersten Augustwochenende gibt es ein großes Strandfest. Feste werden auch im Stadtzentrum im „Haus des Gastes“ gefeiert. Das Tourismusund Kulturzentrum der Stadt lädt rund ums Jahr zu Veranstaltungen, Konzerten, historischen Märkten und Ausstellungen ein – die Termine gibt’s telefonisch und im Internet.

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