Feldsteinkirche von Zixdorf

Mit dem Rad zu den Feldsteinkirchen

Die 29 Kilometer lange Feldsteinkirchen-Radtour führt Sie im Süden des Naturparks Hoher Fläming zu vielen flämingtypischen Kirchen. Die Strecke bietet Ihnen immer wieder schöne Blicke in die hügelige Landschaft und führt Sie ganz nebenbei zu Gasthäusern mit regionalen Gerichten.

Von Feldsteinen zur Verwendung als Baumaterial zeugen auf dieser Radrundtour die spätromanischen Feldsteinkirchen. Entweder auf Radwegen oder auf wenig befahrenen Straßen geht es durch idyllische Flämingorte. Orientieren Sie sich vor Ort an den Fahrradpiktogrammen und Richtungsangaben.

Empfohlen wird ein Start am Naturparkzentrum in Raben – hier können Sie sich neben dem Besuch der Naturparkausstellung und des „Gartens der Sinne“ in der Touristinformation Fahrräder leihen und den Flyer zur Radtour erhalten. Im Flyer finden Sie auch die Ansprechpartner für eine Besichtigung der Kirchen. In Raben ist die offene Feldsteinkirche sehenswert. Die Burg Rabenstein lohnt einen Abstecher. über Klein Marzehns mit der Feldsteinkirche geht es nach Garrey. Gönnen Sie sich einen Blick von der Aussichtsplattform „Altes Wasserwerk“, bevor Sie im Eiscafé Lehmann, das fast gegenüber der Feldsteinkirche liegt, einkehren. Mit Feldsteinkirchen schmücken sich auch Zixdorf und Neuendorf. In Neuendorf lässt sich im Ferienhotel Fläming gut der Hunger stillen. Hinab geht es dann ins Flämingstädtchen Niemegk, in dem Sie u.a. das Renaissance Rathaus, die Sankt-Johannis-Kirche und der historische Wasserturm erwarten. Die Forellenzucht Werdermühle bietet leckeren Fisch, bevor Sie nach Lühnsdorf zur offenen Backsteinkirche radeln. Das Landhaus „Alte Schmiede“ setzt hier auf saisonale Zutaten aus der Region. Auch die Feldsteinkirche von Buchholz liegt direkt an der Route. In Rädigke erwarten Sie neben der Feldsteinkirche ein Mufflongehege und der historische Vierseithof „Gasthof Moritz“ mit Hofmuseum und der Fläming-Bibliothek. Möchten Sie sich nach Ankunft in Raben noch einmal stärken, können Sie im Gasthof Hemmerling im Dorf oder oben auf der Burg Rabenstein einkehren. Wenn Sie die Tour um 8 Kilometer abkürzen wollen, radeln Sie von Neuendorf direkt nach Rädigke und weiter nach Raben.

Spargel- und Erlebnishof Klaistow

Landerlebnis für die ganze Familie

Beelitzer Spargel schlemmen, Erdbeeren und Heidelbeeren selbst pflücken, Berlin-Brandenburgs größte Kürbisausstellung bestaunen und Freilandgänse aus eigener Aufzucht genießen – das Angebot des Spargel- und Erlebnishofs Klaistow bei Beelitz ist abwechslungsreich. Der Hof der Familien Buschmann & Winkelmann ist aufgrund seines feldfrischen Gemüses aus eigenem Anbau, seiner Freilandgänse, des Erlebnisspielplatzes, der saisonalen Küche und der zahlreichen Veranstaltungen ein beliebtes Ausflugsziel zu jeder Jahreszeit.

Spiel und Spaß für Kids

Der große Spielplatz mit Hüpfkissen und Riesenrutschen, die Streichelwiese mit zahmen Ziegen und der Kletterwald mit Kids- sowie Speedparcours bieten jede Menge Unterhaltung für die ganze Familie. Im Naturwildgehege können die Besucher Rot- und Damwild samt ihrem Nachwuchs beobachten und auf dem Waldlehrpfad auf Entdeckungstour gehen.

Schlemmen und Shoppen

Im gemütlichen Hofrestaurant mit Kamin und Terrasse oder der rustikalen Scheunenküche stehen saisonale Köstlichkeiten auf der Karte. Holzofenbrot und Blechkuchen gibt es in der Hofbäckerei und hausgemachtes Eis in der Landeisdiele. In Hofladen und Dekoscheune lässt es sich zudem herrlich nach regionalen Spezialitäten und Geschenkideen stöbern.

Selbstpflücken und Schnitzen

Während im Frühjahr Beelitzer Spargel im Restaurant in verschiedenen Variationen geschlemmt werden kann, ist die Heidelbeer- Selbstpflücke in den idyllischen Anlagen im Kiefernwald für viele Besucher ein „Muss“ in den Sommermonaten Juli bis September.

Im Herbst lockt Berlin-Brandenburgs größte Kürbisausstellung mit über 100.000 Kürbissen, riesigen Kürbisfiguren, Kürbismarkt, Sortenschau, Kürbisschnitzen und Kürbiskunst die Ausflügler nach Klaistow. Das Jahr klingt aus mit Gänseessen im Hofrestaurant (eigene Freilandgänse), dem Internationalen Schlittenhunderennen und imposanten Musikfeuerwerken.

Die 10 Geheimnisse des Beelitzer Spargels

Beelitzer Spargel kennt jeder. Aber ist er überall drin, wo Beelitzer Spargel draufsteht? Seit der Spargelsaison 2018 kann man sich da ziemlich sicher sein, denn seit Anfang März des vergangenen Jahres trägt der Beelitzer Spargel das EU-weit geltende Siegel „geschützte geografische Angabe“ (g.g.A.) und ist damit durch die Regelungen des Markengesetzes geschützt. Er befindet sich nun in der guten Gesellschaft der Thüringer Rostbratwurst, des Dresdner Stollens, der Spreewälder Gurken und des Lausitzer Leinöls, um nur einige Beispiele zu nennen. Was aber macht den Beelitzer Spargel so besonders?

1 Sein Geschmack Spargel nimmt gern den Geschmack des Bodens an, auf dem er wächst. Die Sanderflächen rund um Beelitz besitzen kein eigenes Aroma, sondern führen zu einem „ausgewogenen Geschmack ohne übermäßige Bitterkeit“, wie es in der Begründung der EU-Kommission heißt. Den Beelitzer Spargel zeichnet die typisch feine, zart-bittere Note aus.

2 Seine Zartheit Der sandige Boden rund um Beelitz besitzt kleine lehmige Einschlüsse. Sie und moderne Anbaumethoden sorgen dafür, dass sich die Anbauflächen im Frühjahr rasch erwärmen und den Spargel kräftig sprießen lassen. Das wiederum fördert schnellen Wuchs, und so entsteht seine außergewöhnliche Zartheit.

3 Seine helle Farbe Unter „Beelitzer Spargel“ verstehen die meisten jene hellen, kräftigen Stangen, die in Fachkreisen „bleicher Spargel“ genannt werden. Bleich sind die Stangen, weil sie geerntet werden, bevor sie das Licht der Welt zu sehen bekommen. Beelitzer Spargel kann allerdings auch grün sein. In einigen Ländern (z.B. in den USA) kennt man ihn nur so.

4 Seine Frische Spargel schmeckt frisch am besten. Der „Beelitzer Spargel“ hat dafür einen entscheidenden Vorteil: die Nähe zu seinem größten Absatzmarkt – Berlin. LKW, die abends die Ernte vom Tag abholen, haben nur kurze Wege in die Geschäfte. Heute wird rund ein Viertel des Beelitzer Spargels über eigene Verkaufsstände in und um Berlin direkt vermarktet.

5 Seine Gesundheit Spargel ist das ideale Gemüse für eine kalorienbewusste Ernährung. Manche nutzen Spargel zum Abnehmen. Er besteht zu 95 Prozent aus Wasser – gut zum Entwässern und Entgiften des Körpers. 100 g enthalten 1,7 g Eiweiß, 0,1 g Fett, 1,5 g Kohlenhydrate und nur 13 kcal, dazu jede Menge wertvolle Spurenelemente, darunter die Vitamine A, B1, B2 und C.

6 Seine Beliebtheit Dem Spargel wird eine vitalisierende Wirkung zugesprochen. Schon im Altertum war er wichtiger Bestandteil dieses oder jenes Liebestranks. Kein Wunder, wenn der erste Spargel der Saison mit großem Hallo begrüßt wird. Ihm zu Ehren wird jedes Jahr in Beelitz ein Spargelfest gefeiert und die Spargelkönigin gekrönt.

7 Seine Zubereitung Spargel wird immer von oben nach unten geschält und wie die meisten anderen Gemüse in kochendem Wasser so lange gegart, bis er nicht zu hart und nicht zu weich ist. In das Wasser kommen allerdings ein paar Zutaten: eine Prise Salz, etwas Zucker und – das ist vielleicht das Geheimnis – ein Klacks Butter.

8 Sein Genuss Jeder genießt den Spargel auf seine Weise. Ob dicke Stangen oder dünne – auf den Geschmack hat es keine Auswirkungen. Man kann den Spargel solo genießen, er passt aber auch zu allen Fleischgerichten. Jedoch (fast) immer mit Butter. Egal, ob einfach zerlassen, mit Semmelbrösel, mit Zitrone oder zur Sauce hollandaise verarbeitet – Butter macht den Spargel zur Delikatesse.

9 Sein Erlebnisfaktor Und am besten schmeckt Spargel dort, wo er angebaut wird – auf einem der Spargelhöfe rund um Beelitz. Es wird immer beliebter, zum Spargelessen dorthin zu kommen, wo der Spargel angebaut wird. Neben „Spargel satt“ bieten einige Spargelhöfe auch Vergnügungen für die ganze Familie. Und das weit über die Spargel- Saison hinaus.

10 Seine Geschichte Für alle, die den Spargel nicht nur mit dem Gaumen, sondern auch mit dem Gehirn genießen wollen, bietet sich der Besuch des Spargelmuseums im Zentrum von Beelitz an. Die Besucher erwarten eine voll eingerichtete Gründerzeit-Küche, allerlei Geschirr für die Spargelmahlzeit, historisches Werkzeug zum Spargelstechen und Infotafeln um das königliche Gemüse

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