Raus aufs Land – rein in den Syringhof

Der Beelitzer Spargel, das „weiße Gold“, ist berühmt für seinen aromatischen Geschmack. Denn die Beelitzer Region bietet genau das, was das königliche Gemüse so liebt: lockere, sandige, nicht zu feuchte Böden, Sonnenschein, Zeit zum Wachsen, viel Liebe und vor allem Handarbeit…

Bereits seit 1991 baut Familie Syring erfolgreich Beelitzer Spargel an, aber auch Raps, Mais, Sonnenblumen und Getreide. Fahren Sie in den Beelitzer Ortsteil Zauchwitz, schnuppern Sie Landluft, schauen Sie sich um und nehmen Sie die guten regionalen Produkte aus dem Landladen mit nach Hause. Von April bis Juni ist Spargelzeit! Genießen Sie feldfrischen Spargel auch à la carte im Hofrestaurant. Spargelliebhaber erhalten Tipps und Rezepte und können in der Halle bei der Verarbeitung des Edelgemüses zusehen.

Natur pur: Hofidyll fernab vom TrubelFeinschmecker: Beelitzer Spargel im saisonalen HofrestaurantLandleben: Infos zum LandwirtschaftsbetriebLandladen: hofeigene Erzeugnisse und regionale Produkte Blütenpracht: Blumenpflücken direkt vom FeldSpaß für Kids: Streichelzoo und SpielplatzHighlights: saisonale Events an Wochenenden & Feiertagen

Auf Pirsch im Wildgehege Glauer Tal

Vor genau 20 Jahren hat der Landschafts- Förderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V. das Wildgehege Glauer Tal eingerichtet. Inzwischen ist es ein beliebtes Ziel für Familien zum Wandern und für Naturbeobachtungen im Naturpark Nuthe-Nieplitz. Das Jubiläum ist ein guter Anlass, an die Anfänge zu erinnern und Neues zu erfahren. Auskunft gibt Elisabeth Hofmann vom Landschafts-Förderverein.

Warum wurde das Wildgehege damals geschaffen?

Das Glauer Tal wurde jahrzehntelang vom sowjetischen Militär als Truppenübungsplatz genutzt. So entstand ein offener Lebensraum für wärmeliebende Arten wie Käfer, Spinnen, Hautflügler und Heuschrecken. Als die Soldaten abzogen, setzten sehr schnell viele kleine Kiefernsämlinge ihre Wurzeln in die offene Sandfläche – der erste Schritt zum Kiefernwald. Um den offenen Lebensraum nun zu erhalten, siedelte unser Verein hier Wildtiere quasi als Landschaftspfleger an. Sie fressen die jungen Triebe ab und verhindern, dass die Landschaft zuwächst. Wie wichtig es ist, Lebensräume z.B. für Insekten zu erhalten, wissen ja mittlerweile alle – ihre Zahlen gehen dramatisch zurück. Daher wird das Projekt auch wissenschaftlich begleitet.

Welche Tiere sind denn auf dem 160 Hektar großen Areal heimisch?

An warmen, trockenen Sommertagen lassen sich solch besondere Arten wie Ameisenlöwen und Blauflügelige sowie Rotflügelige Ödlandschrecken beobachten. Beim Spaziergang auf den Rundwanderwegen durch das Wildgehege erleben die Besucher natürlich Dam-, Rot- und Muffelwild unter naturnahen Bedingungen. Für diese Touren halten wir Ferngläser und Bollerwagen im Besucherzentrum bereit – von hier aus geht’s dann auch ins Wildgehege.

Das NaturPark Zentrum bietet auch einen Ausflug in die „Glauer Felder“. Was gibt es auf dem Erlebnisparcours zu sehen?

Hier erleben die Besucher einige typische Lebensräume des Naturparks im Miniformat. Auf dem 7 Hektar großen Areal haben wir acht Themenfelder wie Streuobstwiese, Binnendüne und Weide mit interaktiven Stationen gestaltet. So können Groß und Klein z.B. lauschen, wie die Blütenwiese im Lauf der Jahreszeiten klingt. Mehrere Spielplätze laden zu jeder Jahreszeit zum Klettern, Matschen und Schaukeln ein.

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