Mit Schwung in die Havel

Ketzin/Havel – zu jeder Jahreszeit ein schönes Ziel

Ein Ausflug in den einstigen Fischerort Ketzin/Havel ist wie ein kleiner Urlaub. Das Wasser der Havel und neue Angebote der Stadt bieten Entspannung und Erlebnisse rund ums Jahr. Lassen Sie sich inspirieren!

Ketzin im Frühling

Machen Sie eine Radpartie auf dem Havel-Radweg und lassen Sie sich mit der Havelfähre „Charlotte“ nach Ketzin/Havel übersetzen. Fahren Sie dann auf dem Uferweg und der Potsdamer Straße Richtung Markt. Die Fischerstraße bringt Sie zur Havelpromenade. Hier lässt es sich gut bei einem Eis verweilen und die Schiffe beobachten. Oder Sie begeben sich auf Altstadttour. Fünf Stelen informieren über sehenswerte Bauten. Für Kids gibt es dazu Hörspiele mit der Fischerprinzessin Julia und ihrem Freund Jakob. Einfach den QR-Code mit dem Smartphone scannen und schon geht’s los!

Ketzin im Sommer

Die Sonne lacht? Dann ab ins Strandbad Ketzin/Havel! Hier erwarten Sie Liegewiese, Sportplätze, Imbiss und sogar Schwimmkurse. Neu ist die Wasserrutsche, die alle Wasserratten mit Schwung in die Havel platscht. Kanus, Ruderboote und SUP-Boards stehen zum Verleih bereit. Nach einer kurzen Einführung können Sie auf dem Surfbrett stehend die Havel entlang paddeln und sich die Stadt vom Wasser aus ansehen. Kein Badewetter? Dann ist das Dorfmuseum Tremmen ein guter Tipp. Es ist vom 7. April bis 31. Oktober an Wochenenden und Feiertagen von 13.30 bis 17 Uhr offen. Hier wird 2019 die Sonderausstellung „Zur Geschichte der Ost- und Westhavelländischen Kreisbahnen“ gezeigt. Die Kids freuen sich garantiert über die Spielzeugschau mit Modelleisenbahn und Puppenhaus.

Ketzin im Herbst

Die Blätter färben sich langsam gelb und rot. Jetzt ist die beste Zeit, sich abzuhärten. Und da hat das Ketziner Strandbad ein attraktives Angebot: die Natursauna mit Havelkulisse. In dem hübschen neuen Häuschen finden bis zu 6 Saunafreunde gut Platz. Vier Stunden können sie hier mit Havelblick saunieren und ein erfrischendes Bad in der Havel nehmen. Ist das nicht eine schöne Ausflugsidee mit Freunden oder der Familie?

Ketzin im Winter

Wenn sich die Natur ein weißes Kleid überstreift und die Luft kühl und klar wird, ist ein Spaziergang auf der Ketziner Havelpromenade sehr erholsam. Dann locken auch die kleinen Weihnachtsmärkte in der Stadt und in den Ortsteilen. Schauen Sie vorbei, wärmen Sie sich mit Glühwein oder Punsch auf und genießen Sie die beschauliche Atmosphäre.

Wisent und Wiedehopf vor den Toren Berlins

Unterwegs in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide

© Foto: M. Putze/Wisente

Lebensraum für über 5.500 Tier-, Pflanzen-, Moos-, Flechten- und Pilzarten
3.600 ha Gesamtfläche
17-mal so groß, wie der große Tiergarten Berlin Mitte
22 km Rundweg um die Kernzone
1.860 ha Kernzone
55 km Wanderwege

Wisente trotten gemütlich durch die Wälder, Przewalski-Pferde galoppieren über offene Heideflächen und scheues Rotwild schleicht über ausgetretene Wildpfade. Auf einem alten Bunker sitzt ein Wiedehopf, der Pirol trällert im nahen Wald und der Fischadler zieht seine Kreise. Nur wenige Kilometer von den Stadtgrenzen Berlins und Potsdams entfernt, finden in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide gefährdete Arten eine Heimat auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz. Das Mosaik aus unterschiedlichen Lebensräumen und Nutzungsarten auf kleiner Fläche zeichnet das Gebiet aus. Sandige, trockene Höhenzüge wechseln sich mit feuchten und moorigen Senken ab.

Fressen für die Artenvielfalt

Entstanden sind die Landschaftsbilder in der Döberitzer Heide durch die lange militärische Nutzung. über 95 Jahre lang, bis 1991, schlugen hier Granaten ein und rollten Panzer über den blanken Sand. So entstanden Heideflächen und Sandtrockenrasen. Gleichzeitig wurden alte Wälder vor der forstwirtschaftlichen Nutzung bewahrt. Heute gestalten vierbeinige Landschaftspfleger das Schutzgebiet. In einem einmaligen Projekt wurden in der 1.860 Hektar großen Kernzone Wisente und Przewalski-Pferde angesiedelt. Ihr Job: fressen für die biologische Vielfalt. Sie halten Birken und Kiefern in Schach und erhalten so offene und halboffene Lebensräume. Im Naturschutzgebiet Ferbitzer Bruch übernehmen Konik-Pferde und Gallowayrinder die Arbeit. Die Flächen werden angepasst ökologisch bewirtschaftet.

Die Großstadt hinter sich lassen

Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide kann man auf über 55 Kilometern Wanderwegen erkunden. Dabei sollte man beachten, dass es sich um einen ehemaligen Truppenübungsplatz und ein Naturschutzgebiet handelt. Die gekennzeichneten Wege dürfen, zur eigenen Sicherheit, nicht verlassen werden. Die Weidetiere in der Heide sind keine Haustiere und nicht ungefährlich. Daher dürfen geschlossene Tore nicht überklettert werden. Die Naturerlebniszone umschließt die Kernzone. Hier gibt es viele sichere Wanderrouten, die ein unmittelbares Naturerlebnis garantieren. Nehmen Sie ein Fernglas, feste Wanderschuhe und ausreichend Wasser mit.

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