Von Harnischen und Webstühlen

Die Kreismuseen Alte Bischofsburg mit dem Museum des Dreißigjährigen Krieges und dem Ostprignitzmuseum geben einen Einblick in viele Jahrhunderte unserer Geschichte.

Im markanten Torturm der Alten Bischofsburg in Wittstock befindet sich das deutschlandweit einzige Museum des Dreißigjährigen Krieges. Angeregt wurde dessen Gründung durch die Schlacht bei Wittstock, die im Jahre 1636 wütete und als eine der damals blutigsten Schlachten gilt. Auf sieben Ebenen wird der Besucher durch den Alltag des Krieges geführt – nicht nur den der Armee. Zahlreiche Originalgegenstände geben anschaulich Zeugnis, z.B. von den Auswirkungen der Pest in den 1630er Jahren sowie von der Hexenverfolgung. Das Ostprignitzmuseum folgt den wichtigen Ereignissen der Regionalgeschichte und präsentiert eine Fülle interessanter Objekte aus der bischöflichen Zeit, des regionalen Handwerks, vor allem des Tuchmacherhandwerks. Erzählt wird von Kriegs- und Friedenszeiten, der neuzeitlichen militärischen Nutzung der Region und vom Kampf um die „Freie Heide“.

Mehrere Sonderschauen wie eine Kunstausstellung mit den Künstlern Werner Klotz und Lothar Gryczan „Seit 120 Jahren zwischen Kremmen, Neuruppin und Wittstock mit der Bahn unterwegs“ und „Der Abzug der russischen Truppen vor 25 Jahren“ ergänzen die Dauerausstellungen. Beide Museen bieten Interessierten ein umfangreiches museumspädagogisches Programm.

Willkommen auf dem Wasser

Wie das Restaurant & Hotel „See-Idyll“ zu seinem Namen kam, ist offensichtlich: Es ist auf 32 Pfählen mitten ins Wasser gebaut. Hier genießen die Gäste einen herrlichen Blick über den See.

Herzlich willkommen ist jeder: Ob Reisegruppen, Familien, Wasseroder Radwanderer – auf der großen Seeterrasse und im urigen Gastraum werden fangfrischer Fisch aus der Kyritzer Seenkette, regionale Wildspezialitäten und andere Leckereien aufgetischt. Und wer gern länger bleiben möchte, quartiert sich einfach in einem der neun im Bauernstil eingerichteten Hotelzimmer ein. Die „See-Idylle“ eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren oder Ausflüge nach Kyritz und zu den Neustädter Gestüten. Oder doch lieber ein Ausflug zum Schloss Rheinsberg? Ruder- und Wassertreter, Kajaks oder Fahrräder können vor Ort ausgeliehen werden. Und anschließend auf der hoteleigenen Seeterrasse den Tag ausklingen lassen. Idyllischer geht’s nicht!

Heimlichkeiten auf Burg Lenzen

Knorrige alte Eichen, romantische Wasserläufe und urwüchsige Natur geben dem Burgpark Lenzen eine besondere Atmosphäre. Heimliche Bewohner der hohlen Bäume, der Risse und Spalten in den alten Baumstämmen sind Fledermäuse. Das BUND-Besucherzentrum nimmt Sie mit, die Jäger der Nacht zu entdecken. Auch Seeadler, Biber, Storch und Eisvogel sind im Burgpark zu sehen.

Natur, Kultur und Geschichte lassen sich auf Burg Lenzen besonders erleben. Die Ausstellungen des Besucherzentrums zeigen die regionale Natur- und Kulturgeschichte. Erleben Sie das Kampfgetümmel in einem Diorama, wo über 8.000 Zinnfiguren die Schlacht bei Lenzen im Jahre 929 zeigen. Halten Sie sich fest, wenn Sie auf dem Rücken einer Wildgans zu einem „rasanten Flug“ über die Flusslandschaft starten, und lassen Sie sich vom Blick aus der luftigen Höhe des mittelalterlichen Burgturms faszinieren. Ein Geheimtipp ist der Spaziergang durch den romantischen Burgpark mit dem AuenReich und NaturPoesieGarten. Entdecken Sie an sechs Outdoor-Stationen die Facetten einer Aue und wandeln Sie zwischen blütenreichen Kräuterwiesen.

Die historische Burganlage bietet auch beste Kulisse für Sommertheater und Livemusik. Alle Kulturevents und Exkursionen in die Elbtalaue per Rad, zu Fuß und mit dem Boot finden Sie im Internet unter www.burg-lenzen.de.

Stilvolle Zimmer und Suiten auf der Burg

Wer länger in der Region bleiben möchte, dem empfehlen wir das BioHotel Burg Lenzen. Die historische Burg und das Gästehaus „Historische Burgschule“ bieten 40 stilvolle Zimmer und Suiten, ausgestattet mit Designmöbeln aus zertifizierten heimischen Laubhölzern. Im Burgrestaurant erwartet Sie eine vielfältige Bioküche mit frischen regionalen und saisonalen Spezialitäten. Nehmen Sie Platz im Barocksaal oder auf den Sonnenterrassen über dem Park.

Exkursion zu Elbebiber und wilden Pferden

Starten Sie mit dem Fahrrad und uns auf Entdeckertour in das Naturschutzgroßprojekt „Lenzener Elbtalaue“ – der ersten großen Deichrückverlegung Deutschlands. Vor den Toren der Stadt Lenzen bekam die Elbe über 400 Hektar neue überschwemmungsfläche, Raum für wechselnde Wasserstände und Platz für neuen Auwald.

Vom „Auenblick“ am „Bösen Ort“ bieten sich beeindruckende Beobachtungen: Hier baut der Biber seine Burgen, Schilfrohrsänger und Feldlerche laden zum Konzert und wilde Pferde gestalten die Landschaft. Auf der Tour erfahren Sie u.a. viel Interessantes über das Projekt Auwaldpflanzungen und das Anlegen einer halboffenen Weidelandschaft

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