Eintauchen in fast vergessene Kultur

Erleben Sie bei der Archäotechnica im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg hautnah den Alltag einer glänzenden Epoche: der Bronzezeit.

Historisches Handwerk erleben © Fabert BLDAM

Neun Teile Kupfer gemischt mit einem Teil Zinn ergeben Bronze – gut für Werkzeuge und Waffen. Diese Kenntnis machte sich der Mensch vor 4.000 Jahren zu Nutze. Arbeitsgeräte entwickelten sich rasant, ebenfalls kostbarer Schmuck. Das heutige Brandenburg war während dieser Epoche von einflussreichen, benachbarten Kulturkreisen geprägt und in ein weitreichendes Handelsnetz eingebunden.

Lassen Sie sich am 11. und 12. August von Darstellern der Archäotechnik und Living History sowie Archäologen und Experten in eine ferne Zeit entführen. Erleben Sie Handwerk wie beispielsweise bronze­zeitliche Gussverfahren, Bewaffnung, regionale Trachten, Ernährung und Lebensbedingungen. Archäologische Schätze aus 130.000 Jahren Kultur­geschichte im Land Brandenburg sind in der Dauerausstellung zu bewundern.

Brandenburger Klostersommer

Kultur der Extra-Klasse!

My Fair Lady
Das event-theater präsentiert mit „My Fair Lady“ eines der beliebtesten Musicals auf der am Wasser gelegenen Open-Air-Bühne des Buhnenhauses.

Tipp: Als Erlebnispaket mit Schiffsan- und -abreise, Kaffeegedeck und Grillbuffet buchen.

15.|22.|29. Juni je 19 Uhr und 16.| 17.|23.|24.|30. Juni jeweils 16 Uhr

Spielort: Buhnenhaus 1 Brandenburg an der Havel

MITFontane ins Theater – Kritiken und Skandale

ist eine heitere Zeitreise in das Berlin um 1870, als Theodor Fontane gefürchteter Hauskritiker im Schauspielhaus am Gendarmenmarkt war. Tratsch und Klatsch jener Zeit ergänzen die musikalische Inszenierung. Eine Fontane-Platte von GenussCatering ist dabei ideale kulinarische Begleitung.

13.|20.|27. Juli, je 20 Uhr und 14.|21.|28. Juli, je 16 Uhr

Spielort: Johanniskirchplatz Brandenburg der Havel

Natur, Kunst, Kultur – Paddeln in der Gemeinde Kloster Lehnin

Wassersportler gelangen über die Lehniner Emstergewässer in eine der schönsten Wassersportregionen Deutschlands – die Potsdamer und Brandenburger Havelseen. Eine ca. 10-km-Strecke vom Klostersee, durch den Emster-Kanal zum Netzener See und zurück ist für Paddler sowie Motor-Boote mit wenig Tiefgang (Fahrrinne teils nur 0,40 Meter tief) und bis 2,90 Meter Höhe eine schöne Tagestour.

Los geht’s am Strandbad Lehnin (Straße am Klostersee 13) mit der Architektur der 1930er Jahre. Hier gibt’s Wohnmobilstellplätze, Kletterwald, Strandcafé – und Kanus, Ruderboote und Kajaks zum Ausleihen. Zuerst geht es aber ein Stück Richtung Süden. Malerisch schön am Klostersee zeigt der Skulpturenpark Werke von zeitgenössischen Künstlern. Das Institut für Kunst und Kultur e.V. gestaltet hier Ausstellungen in der Galerie, lädt zu Lesungen, Bildhauer-Symposien, Theater und Konzerten und zur Pause im UferCafé ein. Auf der gegenüberliegenden See-Seite gelangen Sie zum Kloster Lehnin. Die Geschichte des 1180 gegründeten Zisterzienserklosters wird im barocken Amtshaus erzählt. Sehenswert ist vor allem die imposante Klosterkirche in norddeutscher Backsteinarchitektur. Seit über 100 Jahren befindet sich eine diakonische Einrichtung auf dem Klostergelände. Vorbei an bewaldeten Ufern paddeln Sie nun Richtung Norden durch den schmalen Emster-Kanal zum Netzener See. Sie passieren rechter Hand den Ortsteil Trechwitz mit der „Klause am See“ und der denkmalgeschützten Kirche. Übrigens hat die Gemeinde Kloster Lehnin mit ihren 14 Ortsteilen 15 denkmalgeschützte Kirchen vorzuweisen. Wer noch weiter paddeln oder mit dem Motor­boot fahren möchte, fädelt sich wieder in den Emster-Kanal Richtung Norden und erreicht nach schnurgeraden 3 Kilometern den Rietzer See. Er wird als Europäisches Vogelschutzgebiet besonders behütet, denn hier brüten viele Wasservögel, die vom Beobachtungsturm gut zu sehen sind, ohne sie zu stören. Zurück geht es dann auf dem gleichen Weg.

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