Sich vom Glück einholen lassen

Im Garten sitzen, bei einem Storchenbier mit angenehmen Menschen plaudern, den Schafen auf der Wiese zuschauen. Wer mag, darf Kater Max hinter’m Ohr kraulen – Max selbst mag immer. Schwalben ziehen ihre Kreise, Grillen zirpen … Einfach nur sitzen. Und plötzlich hat einen das Glück wieder eingeholt, dem man – war es gestern noch? – meinte, nachjagen zu müssen.

Das Gartenlokal „Elbeglück“ und die Pension stehen direkt am Elbdeich. Alte Bäume, Holundersträucher, wilde Rosen, Gras und Kräuter spielen im Wind … Es hat schon Gäste gegeben, die hier nur mal kurz was trinken wollten und sich spontan zum Bleiben entschieden.

Ländlich, rustikal, verführerisch

Die Zimmer der Pension sind mit ländlichen Vintage-Möbeln eingerichtet. Jedes Appartement verfügt über eine kleine, rustikale Kochecke. Wer möchte, kann sich selbst verpflegen. Oder er lässt sich verführen zu einem „Obstgedöns“ mit Vanilleeis oder einer gegrillten Bratwurst vom Wildschwein mit Kartoffelsalat.

Radeln auf dem Elbdeich

Wer sich morgens nach einem liebevoll zubereiteten Frühstück auf Entdeckungstour in die Umgebung begibt, dem seien Elbstrand, Rudower See, die Burg Lenzen und viele andere Sehenswürdigkeiten empfohlen. Hier, im westlichsten Zipfel Brandenburgs, befindet sich einer der schönsten Abschnitte des Elbe-Radwanderweges direkt auf dem Elbdeich. Zwischen den Städtchen Lenzen und Dömitz im Dreieck Berlin, Hamburg und Hannover liegt das Marschhufendorf Mödlich. Wie Perlen auf einer Kette wirken die roten Backsteinhäuser und Höfe hinter dem Deich. Wer mit dem Fahrrad anreist, kann das „Elbeglück“ in Mödlich gar nicht verfehlen. Auf dem Deich wird der beste Cappuccino der Lenzerwische angepriesen. Und das zu Recht!

Seeluft schnuppern in Kyritz an der Knatter

Wussten Sie eigentlich, dass Kyritz an der Knatter gar nicht an der Knatter liegt, sondern an der Kyritzer Seen­kette? Wie Perlen an einer Schnur reihen sich hier die Gewässer des Ober- und Untersees – ein Freizeitparadies für kleine und große Wasserratten, ein Ort zum Entspannen.

Im Märchenwald an der Kyritzer Seestraße gibt es so manche alte oder neue Geschichte zu entdecken. Oder doch lieber auf dem Spielplatz am Seeufer toben? Noch besser: im Kyritzer Strandbad ins Wasser springen! Es bietet modernes Badevergnügen vor historischer Kulisse mit Stegen, Sprungtürmen, Breit- und Spiralenrutsche, Spielschiff und Imbiss. Am Bootsverleih können Sie Ruder- und Tretboote mieten und den Untersee vom Wasser aus erkunden. Wer es gemütlicher mag, geht an Bord eines Fahrgastschiffes oder setzt mit der Fähre zur Untersee-Insel über. Die Insel ist ein wahres Idyll. Im alten Gasthaus mit Namen „Insl“ gibt es hausgemachte Burger. Uralte Bäume spenden kühlen Schatten, Liegestühle säumen das Ufer, Tretboote und ein Floß mit Piratenflagge liegen vor Anker. Hinter dem Haus lädt ein Naturlehrpfad zum Erkunden ein und der Spielplatz mit alten Booten, Spielhäusern, Laufrädern und Tischtennisplatten zu Sport und Spaß. Sie sind reif für die Insel? Dann auf nach Kyritz an der Knatter, dessen Beiname vom „Knattern“ der einst so zahlreichen Mühlenräder ringsherum kommt.

© Doreen Neumann

Fliegen wie die Störche

In Stölln dreht sich alles um Otto Lilienthal und die Fliegerei

Er studierte den Flug der Störche und baute danach seine Flugmodelle: Otto Lilienthal (1849–1896). Auf dem 110 Meter hohen Gollenberg bei Stölln startete er 1893 zu seinen ersten Flugversuchen. Drei Jahre später stürzte der Flugpionier mit seinem Gleiter ab und erlag wenig später seinen Verletzungen. In Stölln erinnert jede Menge an Otto Lilienthal und an die Fliegerei. Das Lilienthal-Centrum in der alten Brennerei zeigt seine Flugapparate, Segelflugzeug-Modelle, ein Agrardüngerflugzeug der DDR sowie viele interessante Exponate rund ums Fliegen.

Der Fliegerpfad mit Flugmodellen und Infotafeln verbindet das Lilienthal-Centrum mit dem Ortsrand: Hier steht ein Flugzeug vom Typ IL 62 der einstigen DDR-Fluggesellschaft „Interflug“, das nach Lilienthals Ehefrau „Lady Agnes“ getauft wurde. Seit der spektakulären Landung im Oktober 1989 auf dem nur 860 Meter kurzen Segelflugplatz Stölln kann das ausgemusterte Flugzeug besichtigt werden. Ein Film zeigt die tollkühne Landung auf dem Acker. Liebespaare können sich in der IL 62 sogar trauen lassen. Neben dem Flugzeug lädt die Halle „Stölln Airport“ zur Interflug-Ausstellung ein. 

leftVerlags-
übersicht
Menü
schliessen
right
shoppingzum
Buchshop